KI-Richtlinie für Kanzleien
Bevor jemand in der Kanzlei Unterlagen in ein KI-Werkzeug lädt, sollte feststehen, was die Kanzlei dafür freigibt. Wir erarbeiten mit Ihnen den organisatorischen Rahmen einer internen KI-Richtlinie: welche Werkzeuge, welche Unterlagen, welche Freigaben — und wer KI-Ergebnisse prüft, bevor sie das Haus verlassen.
Was uns besonders macht
- 1Verschwiegenheit zuerstDie Richtlinie hält fest, welche Unterlagen Ihre Kanzlei für welche KI-Werkzeuge freigibt. Die Entscheidung trifft Ihre Kanzlei, wir halten sie schriftlich fest.
- 2Praktikabel statt PapiertigerEine Regel hilft nur, wenn sie im Alltag eingehalten werden kann. Deshalb stimmen wir sie mit den Menschen ab, die damit arbeiten.
- 3Verbunden mit der SchulungDie Richtlinie wird in der Schulung erklärt und geübt, damit sie nicht in der Schublade bleibt.
Unsere Leistungen bei der KI-Richtlinie
Werkzeuge und Unterlagen
Was gibt die Kanzlei frei?- Festgelegt wird, welche KI-Werkzeuge in der Kanzlei verwendet werden und für welche Aufgaben.
- Ebenso, welche Unterlagen in welches Werkzeug dürfen — etwa nur anonymisierte, nur öffentliche oder auch Mandatsunterlagen.
- Wir dokumentieren die verfügbaren Einstellungen und die Angaben der Anbieter zu ihren Vertragsbedingungen. Auf dieser Grundlage legt Ihre Kanzlei nach eigener rechtlicher Prüfung fest, welche Werkzeuge und Unterlagen sie freigibt.
Freigaben und Kontrolle
Wer prüft das Ergebnis?- Festgelegt wird, wer KI-Ergebnisse prüft und wie das dokumentiert wird.
- Dazu gehören Freigaben für neue Werkzeuge und der Umgang mit Fehlern.
- Die rechtliche Bewertung im Einzelfall bleibt bei Ihnen.
KI-Kompetenz im Team
Schulung als Teil der Regel- Die EU-KI-Verordnung verlangt in Art. 4 von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind.
- Der Artikel wurde durch den sogenannten Digital Omnibus geändert; den aktuellen Wortlaut finden Sie beim AI Act Service Desk der EU-Kommission.
- Ein bestimmtes Kompetenzniveau jeder Person muss danach nicht garantiert werden. Ob und in welchem Umfang Ihre Kanzlei betroffen ist, beurteilen Sie selbst; eine Schulung — etwa für ChatGPT, Claude Cowork oder Legora — ist eine naheliegende Maßnahme, die wir mit der Richtlinie verbinden.
Häufige Fragen zur KI-Richtlinie
Ist die KI-Richtlinie eine Rechtsberatung?
Nein. Wir erarbeiten mit Ihnen den organisatorischen Rahmen — Werkzeuge, Unterlagen, Freigaben, Abläufe. Die berufs- und datenschutzrechtliche Bewertung trifft Ihre Kanzlei.
Dürfen Mandatsunterlagen in ein KI-System?
Das ist eine Entscheidung Ihrer Kanzlei, die wir Ihnen nicht abnehmen. Wir zeigen, welche Einstellungen und Vertragsbedingungen die Werkzeuge bieten, und halten Ihre Entscheidung in der Richtlinie fest.
Was kostet die KI-Richtlinie?
Das hängt von Größe und Struktur Ihrer Kanzlei ab. Nach einem kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot.
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