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JUVE Ranking: Was ist das und wie kommt Ihre Kanzlei hinein?

Das JUVE Ranking ist im deutschsprachigen Raum das Ranking mit dem größten Wiedererkennungswert — und zugleich dasjenige, das am wenigsten wie ein klassisches Ranking funktioniert. Es gibt kein Formular, das man ausfüllt und abschickt: JUVE recherchiert ganzjährig, führt Gespräche und stellt daraus ein Bild zusammen. Diese Seite erklärt, wie das Verfahren abläuft, was die Sterne bedeuten, welche Termine gelten und was eine Kanzlei tatsächlich beitragen kann.

Der JUVE Verlag rankt in Deutschland nach eigenen Angaben über 750 wirtschaftsberatende Kanzleien, in Österreich mehr als 100. Grundlage sind „umfangreiche Recherchen bei Kanzleien, Unternehmensverantwortlichen, Behörden sowie Justiz und Wissenschaft“; die Redaktion greift dabei auf mehr als 25 Jahre Erfahrung mit dem Anwaltsmarkt zurück (Methodik JUVE Rankings Deutschland).

Das Wichtigste in drei Punkten

  1. 1
    Es gibt keine Einreichung im klassischen Sinn — aber Fragebögen mit festen TerminenJUVE legt den Akzent auf persönliche Gespräche: „Der Akzent der ganzjährigen Recherche liegt deutlich auf persönlichen Gesprächen vor Ort oder per Telefon/Videokonferenz.“ Ergänzend gibt es standardisierte Fragebögen für Kanzleien und Mandanten. Wer daran teilnimmt, braucht einen Zugang zum JUVE-Portal — und muss die Termine im Januar, März und Juni einhalten.
  2. 2
    Ihre Mandanten entscheiden mehr mit als bei jedem anderen RankingJUVE spricht nach eigenen Angaben jedes Jahr „mehrere Zehntausend Personen“ auf Mandantenseite an. Wer als Ansprechpartner angefragt wird, ergibt sich unter anderem aus den Referenzangaben der Kanzleien. Wen Sie benennen — und ob diese Person antwortet — wirkt sich unmittelbar aus.
  3. 3
    Die Sterne allein sagen wenig, der Text daneben sagt allesJUVE selbst schreibt: „Die Einordnung einer Kanzlei in die Tabelle erklärt sich entsprechend nur bei Berücksichtigung der dazu gehörigen Kanzleibesprechung.“ Wer nur auf die Sternzahl schaut, liest das Ranking falsch.

Welche Rankings der JUVE Verlag herausgibt

„JUVE“ ist nicht ein Ranking, sondern eine Familie von Publikationen. Für Wirtschaftskanzleien sind vor allem die ersten beiden Zeilen relevant — wer im Patentbereich oder in der Steuerberatung tätig ist, sollte die weiteren kennen.

PublikationWas darin gerankt wirdFür wen relevant
JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien (Deutschland)Über 750 Kanzleien, gegliedert in JUVE Top 50, Regionen und RechtsgebieteJede wirtschaftsberatende Kanzlei in Deutschland
JUVE Magazin für Wirtschaftsjuristen in ÖsterreichMehr als 100 Kanzleien in allen Bundesländern und zehn RechtsgebietenÖsterreichische Wirtschaftskanzleien
JUVE SteuermarktSteuerberatungsgesellschaften in sechs Regionen und zehn FachgebietenSteuerrechtspraxen und Steuerberatungsgesellschaften
JUVE PatentEnglischsprachig; Rankings für Deutschland, UK, Frankreich, die Niederlande und ÖsterreichPatentanwaltskanzleien und IP-Praxen
azur100100 Top-Arbeitgeber für junge JuristenKanzleien im Wettbewerb um Nachwuchs
JUVE Market IntelligenceKostenpflichtiges Benchmarking-Werkzeug mit Umsätzen, Rankings und GehälternKanzleimanagement
Wichtig für die Planung: Die Recherche für Deutschland und Österreich läuft gemeinsam. JUVE schreibt: „Die Recherche erfolgt für das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien in Deutschland und das JUVE Magazin für Wirtschaftsjuristen in Österreich gemeinsam.“ Wer in beiden Märkten tätig ist, sollte die Angaben deshalb aufeinander abstimmen.

Was ein bis fünf Sterne bedeuten

JUVE ordnet die Kanzleien einer Ranking-Tabelle in Gruppen und kennzeichnet diese Gruppen mit Sternen. Anders als bei Chambers, wo die Bandzahl über alle Tabellen hinweg dieselbe Bedeutung hat, hängt die Sternzahl bei JUVE davon ab, wie viele Gruppen die jeweilige Tabelle überhaupt hat.

Gruppen in der TabelleVergebene SterneWas das praktisch heißt
Fünf Gruppen★★★★★ bis Die volle Skala; die oberste Gruppe führt das Rechtsgebiet an
Vier Gruppen★★★★★ bis ★★„Enthält eine Tabelle nur vier Gruppen, entfällt die Kennzeichnung mit einem Stern.“ Zwei Sterne sind hier also die unterste Stufe — kein schlechteres Ergebnis als anderswo
Drei Gruppen★★★★★ bis ★★★„sind nur drei Gruppen vorhanden, entfällt zusätzlich die Kennzeichnung mit zwei Sternen“
Die häufigste Fehldeutung: Drei Sterne in einer Tabelle mit drei Gruppen sind die unterste Stufe, drei Sterne in einer Tabelle mit fünf Gruppen sind die Mitte. Ein Vergleich der Sternzahl über verschiedene Rechtsgebiete hinweg führt deshalb in die Irre.

JUVE selbst formuliert den Vorbehalt deutlich: „Die ‚beste deutsche Wirtschaftskanzlei‘ gibt es nicht. … Obwohl in aller Regel aufgrund eigener Erfahrung wohl fundiert und begründet, bleiben solche Einschätzungen subjektive Meinungen.“ Und: „Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht dennoch nicht.“

Wie JUVE recherchiert

Der wichtigste Unterschied zu Chambers und The Legal 500: Bei JUVE steht nicht das Dokument im Mittelpunkt, sondern das Gespräch. Die Redaktion umfasst nach eigenen Angaben „mehr als 25 Köpfe“ fest angestellter Fachredakteure, die parallel für das Handbuch, JUVE Rechtsmarkt, JUVE Steuermarkt, azur, juve.de, JUVE Patent und das österreichische JUVE Magazin schreiben.

  • Gespräche zuerst. „Der Akzent der ganzjährigen Recherche liegt deutlich auf persönlichen Gesprächen vor Ort oder per Telefon/Videokonferenz“ — weil die Redaktion nur so gezielt nachfragen kann.
  • Fragebögen ergänzend. „Dennoch benutzen auch wir standardisierte Fragebögen für Kanzleien und Mandanten, um die erforderliche Breite der Recherche zu gewährleisten.“
  • Mandanten in großer Zahl. „Angesprochen werden jedes Jahr mehrere Zehntausend Personen, die meisten per standardisierter E-Mail.“ Die Ansprechpartner stammen aus öffentlichen Quellen, aus der Redaktionsrecherche — und aus den Referenzangaben der Kanzleien.
  • Eigenrecherche zu Mandaten. Neben den von der Kanzlei gemeldeten Referenzmandaten recherchiert JUVE „eigenständig Mandate und wertet öffentliche Quellen aus“.

Der Zeitplan: Oktober bis Juni

Der JUVE-Zyklus beginnt früher, als die meisten Kanzleien annehmen. Wer erst im Frühjahr anfängt, hat den ersten und wichtigsten Abgabetermin bereits verpasst.

ZeitpunktWas passiertWas Ihre Kanzlei tun sollte
Oktober„Die Redaktion beginnt bereits im Oktober mit den Recherchen für das jeweils folgende JUVE Handbuch.“Zugang zum Fragebogen-Portal klären, Verantwortlichkeit in der Kanzlei festlegen, Mandate des Jahres sammeln
Januar„Erster Abgabetermin für Fragebögen der Kanzleien ist im Januar des Folgejahres.“Der eigentliche Termin. Fragebögen der Kernrechtsgebiete abgeben, Referenzmandanten vorher informieren
MärzZweiter AbgabeterminWeitere Rechtsgebiete nachreichen, Nachträge zu bereits abgegebenen Kapiteln
JuniDritter AbgabeterminLetzte Gelegenheit; danach gilt: „Verspätete Antworten können aufgrund redaktioneller Abläufe leider nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden.“
GanzjährigGespräche mit Kanzleien und Mandanten, Mandantenbefragung per E-MailErreichbarkeit für Interviews sicherstellen; Referenzmandanten darauf vorbereiten, dass eine Anfrage kommen kann
Die JUVE Awards sind der öffentliche Höhepunkt des Zyklus: „Die JUVE Awards 2026 werden am 29. Oktober in der Alten Oper Frankfurt verliehen.“ Alle Ranking-Fristen des Jahres finden Sie in unserer Fristenübersicht.

Wie eine Kanzlei an der Recherche teilnimmt

Die Fragebögen sind nicht frei zugänglich. JUVE schreibt: „JUVE nutzt ein eigenes Fragebogen-Portal mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Entsprechende Login-Daten und damit Zugang zu den Fragebögen erhalten Kanzleien ausschließlich von uns.“ Wer noch keinen Zugang hat, meldet sich bei der Redaktion; die aktuellen Ansprechpartner für Deutschland und Österreich stehen auf der Seite Die JUVE Recherche.

Was eine Kanzlei vorbereiten muss

  • Referenzmandate — entweder unter Nennung des Mandanten oder in umschriebener Form. Findet JUVE weder Meldung noch eigene Belege, steht im Handbuch „Keine Nennungen“.
  • Teamzahlen je Rechtsgebiet — gezählt werden Personen, „die mindestens die Hälfte ihrer Zeit im jeweiligen Gebiet beraten“. Wer alle Berufsträger meldet, verzerrt das Bild.
  • Partnerwechsel — Zu- und Abgänge in der Partnerschaft, die für das jeweilige Kapitel relevant sind.
  • Referenzmandanten — die Personen, die JUVE ansprechen darf. Sie sollten vorab wissen, dass eine Anfrage kommt.

Was in einer JUVE-Kanzleibesprechung steht

Jede Kanzleibesprechung folgt derselben Gliederung aus sieben Rubriken. Wer weiß, welche Rubrik welche Angabe aufnimmt, kann die eigenen Beiträge gezielt zuordnen.

RubrikInhalt laut JUVE
Stärken„Besonderheiten der Praxis auf einen Blick.“
Weitere Schwerpunkte„Wesentliche Tätigkeiten und Erfahrungen der Kanzlei. Hier werden außerdem typische Merkmale der Praxis beschrieben.“
Entwicklungen„Ordnet die aktuelle Entwicklung einer Kanzlei oder Praxis in das Marktumfeld ein. Hier werden außerdem das Potenzial der Praxis und ihre Herausforderungen beschrieben.“
Oft empfohlen„Berufsträger, die von Mandanten und Wettbewerbern in einem bestimmten Rechtsbereich bzw. einer Region besonders hervorgehoben werden.“
Team„Anzahl und Status der Beratenden in der jeweiligen Region oder im Rechtsgebiet.“
Partnerwechsel„Für das jeweilige Kapitel relevante Zu- und Abgänge in der Partnerschaft.“
Mandate„Kurzdarstellung von Referenzmandaten, die die Kanzleien der JUVE-Redaktion unter Nennung des Mandanten oder in umschriebener Form mitgeteilt haben.“

Führende Namen und Aufsteiger

Über die Rubriken hinaus hebt JUVE einzelne Berufsträger gesondert hervor. „Führende Namen“ sind Anwälte, deren „Kompetenz bundesweit anerkannt ist“. „Aufsteiger“ sind Anwälte, die „noch am Beginn ihrer Laufbahn stehen, in ihrem Beratungsfeld aber bereits von sich reden machten“. Beide Nennungen entstehen aus der Recherche, nicht aus einer Bewerbung.

Wonach JUVE eine Kanzlei beurteilt

Für die Gesamtschau einer Kanzlei nennt JUVE sechzehn Kriterien. Auffällig ist, wie viele davon nicht fachlicher, sondern organisatorischer Natur sind — Management, Teamarbeit, Nachwuchs.

  • Gesellschaftsrechtliche Kompetenz zur Gestaltung der Grundstrukturen unternehmerischer Geschäftstätigkeit
  • Finanzierungs- und Transaktions-Know-how
  • Kompetenzen im rechtlichen Risikomanagement (Regulierung, Compliance, Kartellrecht, Konfliktlösung)
  • Aufbau und Pflege von Kapazitäten in zentralen Gebieten wie Arbeits- oder Steuerrecht
  • Fähigkeit, auf hohem Niveau bei grenzüberschreitenden Sachverhalten zu beraten
  • Zahl der als herausragende Praktiker geltenden Anwälte
  • Ausbildung von Branchenkenntnissen
  • Komplexität und Umfang der betreuten Mandate
  • Gleichmäßig hohe Qualitätsstandards in allen Tätigkeitsbereichen
  • Serviceorientierung und -bereitschaft
  • Kanzleimanagement und -struktur, auf effektive Koordination der Spezialisierungen ausgerichtet
  • Teamarbeit, um Synergien zum Nutzen der Mandanten zu schaffen
  • Stabile und funktionierende internationale Kontakte
  • Pflege und Qualität von Mandatsbeziehungen
  • Vorausplanung und Erkennen von Trends
  • Stimmige Kanzleikultur sowie eine nachhaltige Struktur, die qualifizierten Nachwuchs gewinnt und hält

Für die JUVE Top 50 gilt eine eigene Auswahl: Die Redaktion hat dafür „Kriterien wie z.B. die Erfahrung in zentralen Rechtsgebieten, Internationalität, Innovation und Renommee herangezogen“.

JUVE in Österreich: was anders läuft

Für österreichische Kanzleien gelten drei Abweichungen, die den Zeitplan verändern.

PunktRegelung in Österreich
Erscheinungsrhythmus„Die Rankings und Kanzleibewertungen der Kapitel M&A und Gesellschaftsrecht sowie Bank- und Finanzrecht/Kapitalmarktrecht erscheinen jährlich. Die übrigen Rankings und Kanzleibewertungen nimmt die JUVE Redaktion im Zweijahresrhythmus vor.“
RechtsgebieteM&A und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht/Kapitalmarktrecht, IP/IT, Immobilien- und Baurecht, Kartellrecht, Konfliktlösung, Steuerrecht
RegionenEigene Rankings für Kärnten, Niederösterreich und Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark sowie Tirol und Vorarlberg
Gewicht der Mandanten„Aussagen von Mandanten sind von besonderer Bedeutung für die Beurteilung der Kanzleien in den verschiedenen Kapiteln.“
Folge des Zweijahresrhythmus: Wer in einem der zweijährlich bearbeiteten Gebiete tätig ist, hat nur jedes zweite Jahr eine Gelegenheit. Ein verpasster Zyklus kostet damit nicht ein Jahr, sondern zwei.

JUVE, Chambers und The Legal 500 im Vergleich

Die drei Rankings verlangen inhaltlich Ähnliches, aber auf sehr verschiedenen Wegen. Wer alle drei bespielt, sollte die Unterschiede kennen, bevor er dieselben Texte überall einreicht.

JUVEChambers / The Legal 500
GrundlageGanzjährige Recherche mit Schwerpunkt auf persönlichen Gesprächen; Fragebögen ergänzenFormulargebundene Einreichung zu einer festen Frist
BewertungGruppen mit ein bis fünf Sternen, deren Skala je Tabelle unterschiedlich weit istFeste Bänder bzw. Tiers mit gleichbleibender Bedeutung
MandantenstimmenJUVE spricht jährlich mehrere Zehntausend Personen an, unter anderem aus den Referenzangaben der KanzleienBenannte Client Referees, die gezielt befragt werden
TermineFragebögen im Januar, März und Juni; Recherchestart im OktoberEine Einreichfrist je Rechtsgebiet und Jurisdiktion
Text im ErgebnisAusführliche Kanzleibesprechung in sieben Rubriken; das Ranking ist ohne sie nicht zu lesenKürzere redaktionelle Einordnung neben der Platzierung

Ausführlich zu den beiden anderen: Chambers and Partners: Band 1 bis 7 erklärt und Legal 500: Was ist das und wie kommt Ihre Kanzlei hinein? Wer die Formulare der beiden nebeneinanderlegen will, findet den Feldvergleich unter Chambers vs Legal 500: die Einreichungsformulare im Feldvergleich.

Häufige Fragen zum JUVE Ranking

Kann man sich bei JUVE bewerben?

Nicht im Sinne einer Bewerbung. JUVE recherchiert ganzjährig und entscheidet redaktionell. Was eine Kanzlei tun kann: am Fragebogenverfahren teilnehmen, für Gespräche erreichbar sein und Referenzmandanten benennen. Den Zugang zum Fragebogen-Portal vergibt ausschließlich JUVE selbst.

Was kostet eine Teilnahme am JUVE Ranking?

Zu Kosten macht JUVE in den öffentlich zugänglichen Methodik- und Rechercheseiten keine Angabe. Verbindliche Auskunft gibt nur die Redaktion selbst.

Wann ist die JUVE-Frist?

Der erste Abgabetermin für Fragebögen liegt im Januar, weitere im März und im Juni. Die Recherche beginnt bereits im Oktober des Vorjahres. Verspätete Antworten werden nach Angabe von JUVE nur in Ausnahmefällen berücksichtigt.

Sind drei Sterne ein gutes Ergebnis?

Das hängt von der Tabelle ab. Hat sie fünf Gruppen, sind drei Sterne die Mitte; hat sie nur drei Gruppen, sind drei Sterne die unterste Stufe. Ein Vergleich der Sternzahl zwischen verschiedenen Rechtsgebieten führt deshalb in die Irre.

Warum steht bei unserer Kanzlei „Keine Nennungen“?

Weil JUVE weder von der Kanzlei gemeldete noch selbst recherchierte Mandate finden konnte: „Blieben alle Recherchemöglichkeiten ergebnislos, ist dies mit ‚Keine Nennungen‘ vermerkt.“ Das ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Informationslücke — und die lässt sich im nächsten Zyklus schließen.

Wie viele Anwälte dürfen wir für ein Rechtsgebiet melden?

Gezählt werden Personen, „die mindestens die Hälfte ihrer Zeit im jeweiligen Gebiet beraten“. Wer großzügiger zählt, produziert eine Zahl, die zur Beschreibung der Praxis nicht passt.

Gilt für Österreich derselbe Zeitplan?

Die Recherche läuft gemeinsam mit Deutschland. Der Unterschied liegt im Rhythmus: M&A/Gesellschaftsrecht und Bank-/Finanzrecht erscheinen jährlich, alle übrigen Kapitel im Zweijahresrhythmus.

Können wir dieselben Texte wie für Chambers verwenden?

Nur als Rohstoff. JUVE arbeitet nicht formulargebunden, sondern gesprächsorientiert, und die Kanzleibesprechung folgt sieben festen Rubriken. Inhalte, die für ein Chambers-Formular geschrieben wurden, müssen dafür umgebaut werden.

Law Business übernimmt diese Arbeit — ganz oder in Teilen. Wir bereiten JUVE-Fragebögen auf, sortieren Mandate den richtigen Kapiteln zu, stimmen die Angaben mit Chambers und The Legal 500 ab und begleiten Sie durch Interviews. Seit 2004. Alles zu unseren Ranking-Einreichungen

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