Zum Inhalt springen

Schulung und Coaching für Directories

Training and coaching for directories

Wir schulen Kanzleien darin, ihre Ranking-Einreichungen selbst zu erstellen — für Chambers and Partners, The Legal 500, JUVE und weitere Verzeichnisse. Das Training vermittelt vor allem das, was nicht in den Richtlinien der Rankings steht: was Researcher tatsächlich lesen wollen, wie eine Matterbeschreibung aufgebaut sein muss, damit sie zählt, und welche Formulierungen sofort verstanden werden.

Teilnehmen sollten Partnerinnen und Partner, juristische Mitarbeitende und Marketingverantwortliche gemeinsam: Die Partner bringen die Fälle, das Marketing bringt den Prozess — beide brauchen dasselbe Verständnis. Gearbeitet wird an echten, anonymisierten Beispielen mit Handouts und Übungen.

Geleitet wird das Training von Alexander Dillinger, seit 2004 in der Rechtsbranche und Autor des ersten Buchs über Kanzleirankings, „Kompass Kanzlei-Rankings", erschienen bei C. H. BECK, MANZ und Stämpfli mit Beiträgen von Chambers and Partners, The Legal 500 und Thomson Reuters. Wenn Sie die Einreichung lieber abgeben möchten, finden Sie hier die vollständige Betreuung und den Check Ihrer selbst erstellten Einreichung.

Schulungen und Coachings

Struktur einer Einreichung

Welche Felder wirklich zählen
  • Ein Submission-Formular hat vier Arten von Feldern, und sie zählen unterschiedlich viel: nominelle Angaben, Definitionswerte wie die Zahl der Partner, und die entscheidenden Hintergrundinformationen.
  • Zu Letzteren gehören Publishable Clients, die Matterbeschreibungen und das Feld „What is this department best known for".
  • Wer die Gewichtung nicht kennt, verteilt seine Zeit falsch.

Was eine Matter enthalten muss

Die Merkmale, auf die geachtet wird
  • Grenzüberschreitende Jurisdiktionen, viele beteiligte Parteien mit hohem Koordinationsaufwand, wegweisende Entscheidungen, neuartige wirtschaftliche oder rechtliche Konstruktionen, Transaktionsvolumen.
  • Wir analysieren echte, anonymisierte Matterbeschreibungen und arbeiten heraus, warum die eine funktioniert und die andere nicht.

Erfolgreiche Einreichungen schreiben

Vier Regeln und ein Aufbau
  • Kein Marketingsprech, nur nachvollziehbare Behauptungen, nicht zu juristisch, Längenvorgaben einhalten.
  • Jede Matter folgt demselben Aufbau: Sachverhalt und eigene Leistung erklären, Besonderheit herausarbeiten, quantifizieren, Rolle der Partner zeigen.
  • Dazu der Unterschied zwischen non-confidential und anonymisierten confidential Matters — und wie die Nicht-Matter-Kapitel geschrieben werden.

Client Referees

Auswahl, Ansprache, Vorbereitung
  • Wie Referees richtig ausgewählt und auf die Befragung vorbereitet werden.
  • Wie Sie sie ansprechen, ohne sie zu überfordern — und was passiert, wenn dieser Schritt ausgelassen wird.

Steuerung statt Zufall

Das strategische Ziel vor Projektstart
  • Soll ein Rechtsbereich gefördert werden, ein Partner oder ein Standort? Wer das offen lässt, verliert Zeit, produziert Widersprüche zwischen den Praxisgruppen und erreicht ungesteuert ein Ergebnis, das niemand geplant hat.
  • Kontrollfrage während der Contentabgabe: Warum wähle ich genau diese Matter, und zahlt sie auf das Ziel ein?
  • Für Marketingverantwortliche zusätzlich: Setup, Projektgovernance, Verantwortlichkeiten, Eskalationswege und regelmäßige Berichte in den Gremien.

Kommunikation mit den Verzeichnissen

Ansprechpartner, Fristen, Definitionen
  • Wer die Ansprechpartner bei Chambers, Legal 500 und JUVE sind und wie man Fristverlängerungen und Referee-Management anspricht.
  • Wo die offiziellen Fristenpläne und die Practice Area Definitions stehen — und wie man Einreichungstexte gegen diese Definitionen schreibt.

Zeitsparend arbeiten

Für Partnerinnen und Partner
  • Wie Sie sich auf eine Einreichung vorbereiten und Ihre Arbeitsschritte effizient organisieren.
  • Wie Sie den wichtigen Inhalt einer Matter erkennen, ohne den ganzen Akt aufzurollen.
  • Laufende Datensammlung: Je früher die Daten verfügbar sind, desto höher die Qualität — und desto geringer der Aufwand kurz vor der Frist.

Datenschutz und Mandantennennung

Rechtssicher benennen
  • Wann und wie ein rechtssicheres Einverständnis der Mandanten für die Nennung eingeholt wird.
  • Was in publishable und was ausschließlich in confidential Matters gehört.

Weitere Seminare

Neben dem Submission-Training halten wir Seminare als Inhouse-Veranstaltung und im Rahmen von Kammer- und Verbandsprogrammen — unter anderem für den Deutschen Anwaltverein, die International Bar Association, die C. H. BECK AKADEMIE, die Rechtsakademie MANZ und die Wirtschaftsuniversität Wien.

Sales-Angebote der Rankings: Evaluierung. Welche kostenpflichtigen Angebote der Verzeichnisse bringen tatsächlich etwas? Behandelt werden Profile, Inserate, Badges und Plaques, die Analyse- und Referee-Tools der Rankings sowie bezahlte Awards — und die Frage, ob zwischen diesen Käufen und der Platzierung überhaupt ein Zusammenhang besteht. In einem durchgerechneten Fall einer deutschen Kanzlei ließen sich über 20.000 Euro im Jahr streichen.

Akquise und Sales für Anwältinnen und Anwälte. Von der Zielgruppendefinition über das Verkaufsgespräch bis zur Preisverhandlung für juristische Leistungen, inklusive Sales über LinkedIn und Budgetplanung — mehr unter Sales Coaching.

Verhandlungstraining für Juristinnen und Juristen. Vorbereitung auf die eigenen Schwachstellen, Persönlichkeitstypen in Verhandlungen, Gesprächseinstieg und Fragetechnik, Taktiken gegenüber überlegenen Gegenübern, Fernverhandlungen — mehr unter Verhandlungstraining.

Alle Seminare gibt es auf Deutsch und Englisch.

Training besprechen: Sagen Sie uns, wer teilnimmt — Partner, Marketing oder beide —, welche Verzeichnisse für Sie zählen und wie viel Zeit Sie einplanen. Sie bekommen einen Vorschlag für Inhalt, Dauer und Fixpreis.

Häufige Fragen zum Training

Wer sollte teilnehmen?

Partnerinnen und Partner, juristische Mitarbeitende und Marketingverantwortliche — am besten gemeinsam. Die Partner bringen die Fälle, das Marketing den Prozess.

Findet das Training bei uns in der Kanzlei statt?

Ja, als Inhouse-Format, zugeschnitten auf Ihre Rechtsbereiche und Ihre Verzeichnisse. Auf Deutsch oder Englisch.

Arbeiten Sie mit unseren eigenen Fällen?

Auf Wunsch ja. Sonst mit anonymisierten Beispielen aus unserer Praxis, an denen sich Erfolgs- und Fehlermuster besonders klar zeigen.

Was können wir nach dem Training selbst?

Eine Einreichung strukturiert aufsetzen, Matters auswählen und schreiben, Client Referees vorbereiten und den Prozess intern steuern. Kanzleien berichten vor allem, dass ihre Einreichungen danach eine klare Form haben.

Und wenn wir doch abgeben wollen?

Dann übernehmen wir — entweder die vollständige Einreichung oder nur den Check Ihrer eigenen Fassung.